10.12.2018

Unterwegs.

Dort, wo sonst der Strand ist, ist nun das Meer. Der Sturm heult durch die Kälte, die meterhohen Wellen werfen sich krachend ans Land. Hinter den dunklen Wolkenschichten leuchtet es. Die Sonne scheint sich vervielfältigt zu haben. Gischt fliegt durch die Luft und mir ins Gesicht. Die Lippen sind salzig, die Augen voll Sand, sie tränen. Oder es ist der Regen, der an den Wangen herunterläuft, oder das Meer. Ich gehe eine Synergie mit der Natur ein, die so wild um mich tost. Das ist Leben. Und es ist wunderbar.

Nachtrag: ich vermute, dass ich heute beim großen Bahnstreik in der einzigen Bahn saß, die fuhr. Pünktlich. Nach Westerland.

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