Tag 8

Wieder überqueren wir Pässe, wieder kommen wir den Wolken näher.

Dann ein abruptes Ende: vor uns ist die Straße weggesackt und überflutet. Links die Felsen, aus denen Baufahrzeuge Stücke reißen um damit die Straße aufzuschütten, rechts der reißende Fluss, der die Straße in Besitz nehmen will. Etliche Wagen, Laster, Baufahrzeuge vor- und hinter uns, die im Schlamm steckenbleiben und versinken. Es herrscht Chaos.

Wir müssen warten. Nach fast zwei Stunden haben wir das Glück, daß genau vor uns aufgeschüttet wird, unser kleiner Bus stürzt sich in die Fluten wie ein Amphibienfahrzeug. Und schafft es.

Der Regen wird stärker, nach 12 Stunden Fahrt kommen wir in Saga an, wo wir unsere höchste Übernachtung auf 4550m haben.

Good News: es gibt lauwarmes Wasser und sogar einen Fön. Allerdings fällt im Hotel dauernd der Strom aus.

Bad News: wir müssen morgen früh um 7.00h ohne Frühstück abfahren, da die Brücke, die wir überqueren müssen, wegen Bauarbeiten um 8.00h gesperrt wird.

Es regnet ins Zimmer. Ich koche mir erstmal einen Tee.

Und frage mich mittlerweile, was ich hier mache.

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13 Gedanken zu “6.8.2018

    1. Wenn Du`s nicht gemacht hättest, hättest Du ewig das Gefühl was verpasst zu haben.
      Schon allein dafür lohnen sich die Strapazen.

      Wird schon bald weniger anstrengend werden.

      LG

      Gefällt mir

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