Unterwegs.

Ich schaue auf die Uhr. Seit 30 Minuten bin ich im Taxi unterwegs – eigentlich auf dem Weg vom Büro ins Hotel. Der Preis, den ich für die Strecke ausgehandelt habe – 2000 Kyats – passt zur eigentlichen Länge der Strecke. Diese Strecke ist anders. Ich kenne sie nicht. Und wir müssten schon längst angekommen sein. Da ich mich nicht ausreichend auf burmesisch verständigen und nachfragen kann, muss ich abwarten, wo die Fahrt enden wird: die Straßen sind überfüllt, es hupt und klingelt von allen Seiten, während wir durch ein pittoreskes Yangon fahren, an Handwerksstuben, die Goldarbeiten machen, vorbei, vorbei an Baracken, die aus Holz, Wellblechen und gefundenem gebaut wurden, vorbei an Garstuben und Rickschas, vorbei an verfallenen britischen Kolonialbauten, vorbei an glasglänzenden Hochhäusern, vorbei am Peoples Park und der Shwedagon Pagode – halt: ab hier kenne ich mich wieder aus. Alle Wege führen in mein kleines Heritage-Hotel.

Und in meinen Pool.

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