Unterwegs.

Ich bin müde. In Hamburg ist es 4.20h früh, ich habe den ersten Teil meiner Flüge hinter mich gebracht und warte in Dubai auf den Anschlussflug.

Erstmals musste ich am Check In mein Gepäck umräumen, da ich mit 2,5kg Übergewicht im Handgepäck angetreten bin. Und die nette Dame von Emirates hat meine zweite (unerlaubte) Tasche sogar grosszügig übersehen. Also knie ich abseits des Schalters und quetsche was geht in den grossen Koffer.

Im Flugzeug dann die positive Überraschung: ich habe die Viererreihe für mich allein und kann mich hinlegen. Meine Zubettgehzeit ist es sowieso. Ich decke mich zu, lege den Schal über mein Gesicht und mich über vier Sitze und versuche zu schlafen. Um Mitternacht tätschelt jemand mein Knie: Madam, would you like to have dinner?, fragt die Stewardess. I would like to sleep, antworte ich, und schliesse wieder die Augen. Ein paar Minuten später tippt mir jemand von der anderen Seite des Ganges an die Schulter: Dinner for you, Madam? Genervt wiederhole ich meine Antwort. An Schlaf ist hier nicht zu denken, die Hitzewallungen tun ihr übriges. Langstreckenflüge sind nicht meins.

Das Frühstückssandwich wird mir gar nicht erst angeboten, ich rufe der Stewardess hinterher, ob ich einen Tee haben könnte – wenn ich ordentlich auf einem Sitz mit geöffneten Augen sitze, scheine ich nicht das richtige Signal zu senden, dass ich nun ansprechbar bin.

In 90 Minuten ist boarding in Dubai, am Gate sammeln sich die Burmesen.

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2 Gedanken zu “24.4.2018

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